Stadtmauer Neubrandenburg, Mittelalterliche Befestigungsanlage in Neubrandenburg, Deutschland.
Die Stadtmauern von Neubrandenburg bilden einen kompletten Ring um das alte Stadtzentrum mit vier großen Toren und zahlreichen Wachtürmen aus roten Ziegeln. Diese Struktur umspannt den historischen Kern und verbindet alle Hauptverteidigungspunkte miteinander.
Diese Befestigungen entstanden im 13. Jahrhundert als Schutzanlage für die Hansestadt gegen Invasionen. Sie blieben über Jahrhunderte hinweg durch verschiedene regionale Konflikte und Kriege erhalten.
Die Mauern zeigen gotische Architekturelemente, die typisch für norddeutsche mittelalterliche Befestigungen sind und die Fertigkeit der Ziegelbauer der Region widerspiegeln. Man kann diese Handwerkskunst in den sorgfältig verlegten roten Steinen überall sehen, wenn man entlang der Ringmauer geht.
Man kann die Mauern an mehreren Zugangspunkten betreten und gepflasterte Wege folgen, die alle vier Haupttore und erhaltenen Verteidigungstürme verbinden. Die komplette Umrundung ist leicht zu schaffen und Besucher können je nach Zeit und Interesse einzelne Abschnitte auswählen.
Das Friedländer Tor beherbergt das Regionalmuseum und ermöglicht es Besuchern, die lokale Geschichte innerhalb der mittelalterlichen Struktur selbst zu erkunden. Dieses seltene Merkmal verbindet Architektur und Museum in einem einzigen Besuch.
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