St. Johannis, Mittelalterliche Backsteinkirche in Neubrandenburg, Deutschland.
St. Johanneskirche ist eine Backsteinkirche in Neubrandenburg mit einer zweischiffigen Struktur und einem Chor, der sich deutlich über das Hauptschiff erhebt. Das Gebäude zeigt die Merkmale der Backsteingotik mit dicken Mauern aus roten Backsteinen und einem massiven Erscheinungsbild, das über die Jahrhunderte erhalten geblieben ist.
Das Gebäude entstand um 1260 als Kirche eines Bettelordens und wurde zwischen 1300 und 1340 grundlegend umgebaut. Die Umgestaltung zur protestantischen Nutzung erfolgte 1535 während der Reformationsbewegung in Deutschland.
Der Name der Kirche bezieht sich auf den Heiligen Johannes und zeigt die religiöse Verehrung, die in diesem Gebäude verwurzelt ist. Besucher können heute noch die schlichte Eleganz des Innenraums erleben, wo die Backsteingotik das alltägliche Gebetsleben über Jahrhunderte geprägt hat.
Die Kirche liegt an der Pontanusstraße 17 und ist zu Fuß vom Stadtzentrum erreichbar. Besucher sollten beachten, dass regelmäßige Gottesdienste stattfinden und dass das Gebäude während Feiertagen und Adventszeit besondere Veranstaltungen beherbergt.
Das Gebäude diente von 1803 bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als Getreidespeicher und zeigt damit eine seltene Zweitnutzung. Diese Zeit als Lagerhaus prägte die Bausubstanz und machte die spätere Wiederherstellung zu einer bemerkenswerten Rückgewinnung des Originalzwecks.
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