Neues Tor, Mittelalterliches Stadttor in Neubrandenburg, Deutschland
Das Neues Tor ist ein massives Steintor mit gotischen Zügen, das sich in die mittelalterliche Mauer von Neubrandenburg einfügt und noch heute sichtbar ist. Die Toranlage zeigt typische Merkmale der norddeutschen Stadtbefestigung mit einer durchgehenden Öffnung zum Durchgang.
Das Tor entstand im 14. Jahrhundert als Teil der Stadtbefestigung, um Neubrandenburg vor Angriffen zu schützen und den Zugang zur Stadt zu kontrollieren. Es überstand die Jahrhunderte und gehört zu den wenigen noch erhaltenen Überresten dieser mittelalterlichen Verteidigungsanlage.
Das Tor prägt das Bild der Stadt mit seiner wuchtigen Form und gehört bis heute zum wichtigsten Merkmal der Stadtsilhouette von Neubrandenburg. Es zeigt, wie Menschen in dieser Gegend ihre Stadt vor Fremdem schützen wollten.
Die Brama ist ganzjährig zugänglich und lässt sich leicht zu Fuß erreichen, besonders wenn man die mittelalterliche Mauer umrundet. Wer die Umgebung erkunden möchte, sollte bequemes Schuhwerk mitbringen und Zeit für einen Spaziergang entlang des alten Mauerrings einplanen.
Der Durchgang unter dem Tor hat noch immer die ursprünglichen Abmessungen aus dem Mittelalter, die für Kutschen und Fuhrwerke jener Zeit ausgelegt waren. Dies zeigt, wie sehr die Planung der Stadt von den Verkehrsmitteln ihres Zeitalters bestimmt wurde.
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