Franziskanerkloster Neubrandenburg, Regionalmuseum in Neubrandenburg, Deutschland
Das Franziskanerkloster ist ein ehemaliges Franziskanerkloster in Neubrandenburg, dessen erhaltene Bauten heute das Regionalmuseum beherbergen. Die ehemalige Klosterkirche St. Johannis ist ein zweischiffiger Backsteinbau mit hohem polygonalem Chor, errichtet ab den 1320er-Jahren; das im 14. Jahrhundert umgebaute Refektorium im Nordflügel ist der am besten erhaltene Konventsbau.
Das Kloster wurde 1260 als Franziskaner-Klosteranlage gegründet und diente der religiösen Gemeinschaft. Nach einem großen Stadtbrand 1355 wurde das Gebäude grundlegend wiederaufgebaut.
Das ehemalige Franziskanerkloster beherbergt heute den Großteil des Regionalmuseums mit Dauer- und Sonderausstellungen in den erhaltenen Konventsgebäuden. Am besten erhalten sind das Refektorium und die ehemalige Klosterkirche St. Johannis. Der Fangelturm in der nördlichen Stadtbefestigung heißt wegen seiner Nähe zum Kloster auch Mönchenturm.
Das Museum bietet Führungen bei besonderen Gelegenheiten wie dem Tag der offenen Tür an, bei denen Besucher das Gebäude und die Ausstellungen erkunden können. Es ist hilfreich, sich vorher über aktuelle Öffnungszeiten zu informieren, da diese je nach Saison variieren.
Der Fangelturm in der nördlichen Stadtbefestigung heißt wegen seiner Nähe zum Kloster auch „Mönchenturm“. Die erste, um 1260 entstandene Kirche bestand aus Feldstein; ein Abschnitt davon ist noch in der Nordmauer der späteren Backsteinkirche zu sehen.
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