Neubrandenburg, Mittelalterliche Stadt und Regionales Zentrum in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland.
Neubrandenburg ist eine Stadt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern, die für ihre nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer aus roten Backsteinen bekannt ist. Die Befestigungsanlage umschließt die Innenstadt in einem ovalen Ring und wird durch vier große gotische Stadttore unterbrochen.
Die Stadt entstand 1248 als Gründung des Markgrafen Johann I. von Brandenburg und entwickelte sich später zu einer Residenz der herzoglichen Linie Mecklenburg-Stargard. Nach dem Ende dieser Herrschaft 1471 verlor der Ort seine politische Bedeutung und blieb eine Ackerbürgerstadt.
Die mittelalterliche Stadtbefestigung prägt bis heute das Stadtbild und dient den Bewohnern als grüne Promenade rund um die Innenstadt. Besucher können entlang der Wehranlage spazieren und dabei die erhaltenen Wiekhäuser betrachten, kleine Fachwerkhäuser, die direkt in die Stadtmauer eingebaut wurden.
Der Stadtkern lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadtmauer liegen. Der nahe Tollensesee bietet Möglichkeiten zum Baden und Wassersport in den Sommermonaten.
Die Stadtmauer besitzt insgesamt 25 Wiekhäuser, kleine Fachwerkhäuser, die direkt auf die Befestigung aufgesetzt wurden und noch heute bewohnt sind. Diese Bauweise ist in Mitteleuropa selten zu finden und macht den Mauerring architektonisch besonders.
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