Fangelturm, Mittelalterlicher Wehrturm in Neubrandenburg, Deutschland
Der Fangelturm ist eine runde Ziegelbefestigung in Neubrandenburg, die sich etwa 25 Meter in die Höhe erhebt und einen Durchmesser von etwa 6,5 Metern aufweist. Die Mauern sind besonders dick, besonders an der Basis, und geben dem Bauwerk seine massive Erscheinung.
Im 15. Jahrhundert wurde diese runde Ziegelbefestigung in die Stadtmauer von Neubrandenburg integriert und diente als eine von zwei Schutzanlagen gegen die Bedrohungen aus dem Herzogtum Pommern. Sie markiert einen wichtigen Punkt in der Stadtverteidigung jener Zeit.
Der Turm erhielt seinen Namen Mönchenturm wegen seiner Nähe zu einem Franziskanerkloster, das über Jahrhunderte das religiöse Leben der Stadt prägte. Besucher können heute noch die Verbindung zwischen diesem geistlichen Ort und der Stadtentwicklung nachvollziehen.
Der Turm ist für Besucher zugänglich und kann von innen besichtigt werden, wobei man die Konstruktion und das Innenleben des Bauwerks erkunden kann. Es ist hilfreich, sich Zeit für die Erkundung aller Ebenen zu nehmen und auf die historischen Details zu achten.
Im Inneren befindet sich eine besondere Offnung mit etwa 70 Zentimetern Durchmesser, die als einzige Verbindung zur Außenwelt diente und Gefangenen Licht und Luft brachte. Diese winzige Öffnung zeigt die harten Bedingungen, unter denen Menschen hier einmal festgehalten wurden.
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