Vierrademühle, Wassermühle in Neubrandenburg, Deutschland.
Die Vierrademühle ist ein mehrgeschossiges Ziegelbauwerk mit Fachwerk-Anbauten an der Jahnstraße 3 in Neubrandenburg, in der Nähe des Treptower Tors. Das Gebäude verbindet unter seinem historischen Dach Wohnräume, Büros und Geschäftsflächen miteinander.
Das Bauwerk wurde 1271 von Bernhard von Raven, dem Sohn des Stadtgründers, errichtet und markiert eine frühe Phase der städtischen Entwicklung. Um die Mühle mit Wasser zu versorgen, wurde der Wasserspiegel des Tollensee angehoben.
Das Gebäude beherbergt heute das Regionalmuseum mit Ausstellungen zur Stadtgeschichte, die Besucher auf den oberen Etagen erkunden können. Die Räume zeigen, wie wichtig die Mühle für die Entwicklung Neubrandenburgs war und welche Rolle sie im Leben der Menschen spielte.
Das Gebäude liegt zentral an einer Hauptstraße und ist leicht zu erreichen, wobei die Nähe zum Treptower Tor als Orientierungspunkt dient. Besucher sollten bedenken, dass es heute hauptsächlich als Museum genutzt wird und die Öffnungszeiten beachten.
Der Name stammt von vier ursprünglichen hölzernen Wasserrädern, die das Gebäude antrieben und bis 1915 für die Kornverarbeitung tätig waren. Diese vier Räder waren für die lange Produktivität des Standorts entscheidend.
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