Braunschweiger Quadriga, Bronzestatue in Brunswick, Deutschland
Die Quadriga von Braunschweig ist eine bronzerne vierspännige Wagengruppe, die auf dem wiederaufgebauten Schloss Braunschweig thront und etwa 9 Meter in die Höhe ragt. Das Kunstwerk zeigt mythologische oder allegorische Figuren, die symbolisch auf dem Dach des Palastes positioniert sind.
Das ursprüngliche Werk entstand 1863 durch den Bildhauer Ernst Rietschel und wurde später zerstört, woraufhin Georg Howaldt eine neue Version schuf. Diese zweite Ausführung wurde zum Wahrzeichen des wiederaufgebauten Schlosses und prägt das Aussehen des Gebäudes bis heute.
Die Figuren auf diesem Werk verkörpern Herrschaft und Zivilisation durch ihre antike Gestaltung. Die bronzenen Darstellungen zeigen, wie lokale Herrscher sich selbst und ihre Macht darstellen wollten.
Das Werk ist von außen gut sichtbar, da es auf dem Dach des zentralen Palastes positioniert ist, und kann von verschiedenen Positionen rund um das Gebäude betrachtet werden. Die beste Aussicht bietet sich von der Straße oder dem Platz vor dem Schloss, wo man die volle Höhe und Details der Figuren erfassen kann.
Eine kleinere Nachbildung dieses Werks wurde 1893 zur Weltausstellung in Chicago gesendet und zeigte damit die internationale Bedeutung der Braunschweiger Skulptur. Das Modell demonstrierte, wie sehr dieses lokale Symbol über die Grenzen hinaus beachtet wurde.
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