Alexianer/Celliten, Braunschweig, Mittelalterliches Krankenhaus und Kloster in Brunswick, Deutschland
Das Alexiushaus war ein Gebäudekomplex in Braunschweig, der Krankenstation und Wohnräume für Mönche unter einem Dach vereinte. Die Anlage stand auf einer Insel im Oker-Fluss und bot Platz für medizinische Versorgung, religiöse Praktiken und Unterkunft für Bedürftige.
Die Gründung des Hauses erfolgte 1482 als Antwort auf den medizinischen Bedarf der wachsenden Stadt. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich sein Zweck mehrmals, bis es schließlich als Anstalt für psychische Erkrankungen bekannt wurde.
Das Gebäude war ein Ort, wo Glaube und Fürsorge zusammenkamen, denn religiöse Gemeinschaften kümmerten sich um Kranke und Bedürftige. Die Bewohner erlebten hier sowohl geistliche Unterstützung als auch praktische Hilfe im Alltag.
Das Gebäude lag zentral in der Stadt auf einer Insel, was es für Besucher leicht zugänglich machte. Heute kann man die Lage am Fluss noch erkennen und erhält einen Eindruck davon, wie wichtig die Verkehrslage für solche Einrichtungen war.
Das Haus war nicht nur eine Heilstätte, sondern auch Zuflucht für Menschen ohne Familie oder Mittel, die in der Stadt sonst keine Hilfe finden konnten. Dies machte es zu einer Art sozialen Auffangbecken für die Ärmsten der Gesellschaft.
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