Dominikanerkloster Braunschweig, Dominikanerkloster in Braunschweig, Deutschland.
Das Paulinerkloster war ein Dominikanerkloster am Bohlweg in Braunschweig, gegenüber der Burg Dankwarderode. Seine 1343 geweihte hochgotische Hallenkirche besaß 13 Altäre, darunter die der Tuchmacher- und Goldschmiedegilde; am Kreuzgang wurde noch 1438 gebaut. Das Kloster wurde 1903 abgerissen; erhalten ist nur der 1906 zur Aegidienkirche versetzte Paulinerchor.
Die Dominikaner, in Braunschweig Pauliner genannt, erhielten 1294 die herzogliche Erlaubnis und kauften 1307 einen Adelshof mit Kapelle am Bohlweg. Meister Eckhart weilte 1309 in der Stadt, 1310 folgte die päpstliche Genehmigung. Bischof Albrecht von Halberstadt weihte 1343 die Hallenkirche. Nach der Reformation verließen die Mönche 1528 die Stadt; die Gebäude dienten ab dem frühen 18. Jahrhundert als Zeughaus, später als Museum und wurden 1903 abgerissen.
Die Dominikaner hießen in Braunschweig „Pauliner“ nach ihrem Patron, dem Apostel Paulus. Ihre Kirche besaß 13 Altäre, darunter Stiftungen von Gilden: der Tuchmacher 1426, der Goldschmiede, Gerber und der Liebfrauengilde 1429. Die um 1501–1512 von Hans Witten geschaffene Kanzel steht heute in der Aegidienkirche.
Das Kloster selbst steht nicht mehr: Es wurde 1903 abgerissen, es gibt also weder Kreuzgang noch Klostergelände zu besichtigen. Erhalten ist der Paulinerchor, der 1906 in die Aegidienkirche versetzt wurde; dort ist auch die zwischen 1501 und 1512 von Hans Witten geschaffene Kanzel zu sehen. Suchen Sie beides in dieser Kirche.
Das Kloster wurde 1903 abgerissen, doch sein gotischer Chor wurde 1906 zur Aegidienkirche versetzt, wo er noch steht. Dort erhalten ist auch die zwischen 1501 und 1512 von Hans Witten geschaffene Kanzel sowie der Schlussstein des Westgiebels mit der Jahreszahl 1525.
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