Villa Salve Hospes, Klassizistische Villa in Innenstadt, Braunschweig, Deutschland.
Die Villa Salve Hospes ist ein zweigeschossiges klassizistisches Herrenhaus in Braunschweig mit ionischen Säulen und einer doppelläufigen Freitreppe. Das Hauptgebäude und das westliche Seitengebäude beherbergen zusammen Ausstellungsräume mit Stuckarbeiten.
Das Gebäude entstand zwischen 1805 und 1808 unter der Leitung von Architekt Peter Joseph Krahe für den Kaufmann Dietrich Wilhelm Krause. Es kam 1927 in städtisches Eigentum und dient seitdem kulturellen Zwecken.
Der lateinische Name Salve Hospes („Sei gegrüßt, Gast“) steht als Fries über dem Portal zwischen ionischen Säulen. Der 1832 von dem Villenarchitekten Peter Joseph Krahe mitgegründete Kunstverein Braunschweig wurde 1941 wiederbelebt und nutzt die Villa seit 1946; 1942 bis 1943 gab er das Mitteilungsblatt Braunschweiger Kunstspiegel heraus. Im westlichen Seitengebäude befand sich ab Herbst 1962 die von Henny und Rolf Schmücking geführte Galerie Schmücking.
Die Villa liegt am Lessingplatz in der Innenstadt auf dem durch Schleifung der Festungsbauten nivellierten Gelände; dem zweigeschossigen Haupthaus sind eingeschossige Nebengebäude zur Seite gestellt, und im rechten, nach Westen gelegenen Seitenflügel war ab 1962 die Galerie Schmücking untergebracht. Eine doppelläufige Freitreppe mit zwei greifenverzierten Kandelabern führt zum Portal, dessen ionische Säulen den Fries SALVE HOSPES tragen. Ein Teil des früheren Parks dient der südwestlich gelegenen Städtischen Schwimmhalle als Freigelände.
Hans Christian Andersen war 1831 zu Gast und notierte in einem Brief, nahe vor einem Tor liege ein hübscher, jedem offenstehender Garten mit einem Wald von Blumen und großen Fruchtbäumen des Südens in Kübeln um das Haus. An der Fassade stand bereits „Salve Hospes“.
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