Huneborstelsches Haus, Historisches Fachwerkhaus am Burgplatz, Braunschweig, Deutschland
Das Huneborstelsches Haus ist ein Fachwerkbau an der Burgplatz, der mit kunstvollen hölzernen Schnitzereien verziert ist. Die Fassade zeigt Sternzeichen und mythologische Figuren, die ein breites Wissen und handwerkliches Geschick der Bauzeit widerspiegeln.
Der Bau wurde 1524 von dem Kaufmann Friedrich Huneborstel errichtet und stand ursprünglich in der Sackstrasse. Im Jahr 1901 wurde das gesamte Gebäude zur Burgplatz verlegt, um seine architektonische Bedeutung für die Nachwelt zu bewahren.
Die Fassade zeigt die handwerkliche Tradition Braunschweigs durch ihre geschnitzten Friese, die von lokalen Künstlern wie Simon Stappen gestaltet wurden. Diese detaillierten Arbeiten spiegeln die Fertigkeitskultur wider, die die Stadt im 16. Jahrhundert prägte.
Das Gebäude befindet sich an der Burgplatz 2a und beherbergt heute die Handwerkskammer. Besucher können die Fassade von außen besichtigen und die kunstvolle Gestaltung aus nächster Nähe erkennen.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die gesamte Fassade abgebaut und für längere Zeit sicher gelagert. Die Schnitzereien kehrten erst 1955 aus Ostdeutschland nach Brunswick zurück und wurden dann in ihrer heutigen Position wieder aufgebaut.
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