Ruinenberg, Künstliche Ruinengarten in Sanssouci, Potsdam, Deutschland.
Der Ruinenberg ist ein Ensemble künstlicher antiker Ruinen um ein rundes Wasserbecken von 37,66 Metern Durchmesser und 3,77 Metern Tiefe. Auf der Südseite stehen ein dorischer Monopteros mit 16 Säulen und einseitig künstlich beschädigter Kuppel, drei hohe ionische Säulen mit Gebälk und eine angelehnte zerbrochene Säule; eine kleine Bruchsteinpyramide und eine römischen Amphitheatern nachempfundene Mauer umgeben das Becken. Der 23 Meter hohe Normannische Turm kam 1846 hinzu.
Friedrich der Große ließ 1748 auf der Kuppe ein rundes Becken von 37,66 m Durchmesser und 3,77 m Tiefe für die Fontänen von Sanssouci anlegen, doch die Windmühlenpumpen förderten nie genug Wasser, und er gab das Projekt 1780 nach Ausgaben von 168.490 Talern auf. Um das Becken stellten Knobelsdorff und der Theatermaler Innocente Bellavite einen Monopteros mit 16 Säulen, drei ionische Säulen, eine zerbrochene Säule und eine Pyramide. Friedrich Wilhelm IV. ließ ab 1841 den umgebenden Garten von Lenné gestalten; bis November 1842 waren 50.000 Bäume und Sträucher gepflanzt.
Die Ruinen sind Kulisse, kein Überrest: Der Theatermaler Innocente Bellavite arbeitete mit Knobelsdorff an den pseudoantiken Stücken, und die zerbrochene Säule neben den drei ionischen sollte wirken, als sei sie umgestürzt und zufällig liegen geblieben. Friedrich Wilhelm IV. ließ hier anschließend bis November 1842 durch Lenné 50.000 Bäume und Sträucher pflanzen.
Der Hügel ist zu Fuß über mehrere Wege erreichbar, die von verschiedenen Teilen des Parks hinaufführen und teilweise steil sind. Bequeme Schuhe sind wichtig, da der Aufstieg anstrengend sein kann und einige Bereiche holperig sind.
Das runde Becken auf der Kuppe misst 37,66 Meter im Durchmesser und ist 3,77 Meter tief; es fasst rund 4.200 Kubikmeter. Nur einmal, am Karfreitag 1754 nach einem niederschlagsreichen Winter, sah Friedrich der Große unterhalb der Bildergalerie eine Fontäne sprudeln. Bis zur Aufgabe 1780 hatte das Projekt 168.490 Taler gekostet.
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