Burg Rauendahl, Mittelalterliche Burgruine in Hattingen, Deutschland
Burg Rauendahl ist eine Burgruine am rechten Ufer der Ruhr, die etwa 90 Meter über dem Wasserspiegel liegt. Die Steinreste und Treppen der einstigen Wehranlage werden bei Niedrigwasser sichtbar.
Die Festung wurde 1287 von Graf Eberhard I. von Mark zerstört, um einen Raubritter der Familie Hardenberg zu vertreiben, der das Gebiet kontrollierte. Diese Zerstörung markierte das Ende der Burganlage als Wehranlage in dieser Region.
Der Burgplatz trägt den Namen seiner mittelalterlichen Vergangenheit in sich. Besucher können heute noch spüren, wie dieser Ort einst als Wehranlage die Landschaft prägte, bevor Industrie das Gelände übernahm.
Der beste Zugang erfolgt vom benachbarten Industriegelande aus, wo das Gelande heute offen ist. Besucher sollten bei niedrigem Wasserstand kommen, um die Ruinen am Ufer deutlich zu sehen.
Bei Ausgrabungen für eine Kohlenlageranlage 1803 fanden Arbeiter alte Urnen, Werkzeuge, Waffen und Pferdeausrüstung. Diese Funde wurden später von Carl Arnold Kortum untersucht und trugen zu unserem Verstandnis der früheren Besiedlung bei.
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