Burg Reschenstein, Mittelalterliche Burgruine in Passau, Deutschland
Burg Reschenstein ist eine Burganlage auf einem bewaldeten Hang über der Ilz bei Passau, deren Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Die Anlage besteht heute hauptsächlich aus einem rechteckigen Turm, der noch aufrecht steht, während andere Bereiche der Befestigung nur noch als Ruinen erkennbar sind oder völlig verschwunden sind.
Die Anlage wurde erstmals 1384 erwähnt und diente als Außenposten der benachbarten Hals-Burg. Im Laufe der Zeit beherbergte sie einen bischöflichen Kastellan und verfiel dann ab dem frühen 16. Jahrhundert.
Die Stätte ist als Baudenkmal und archäologische Fundstätte anerkannt und bewahrt mittelalterliche und frühneuzeitliche Funde.
Der erhaltene Turm ist zugänglich und kann von außen betrachtet werden, während die umliegenden Ruinen und verschwundenen Bereiche die Geschichte der Anlage veranschaulichen. Besucher sollten mit unebenen Wegen und steilen Böschungen rechnen, da die Lage auf einem bewaldeten Hang erfordert, dass man zu Fuß kommt.
In den Jahren 1816 bis 1819 wurden Teile der Burgmauern abgebaut und als Baumaterial für die Pfarrkirche von Hals verwendet. Diese Wiederverwendung zeigt, wie die Anlage nach ihrem Verfall zur Ressource für neue lokale Bauprojekte wurde.
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