Burg Esesfeld, Mittelalterliche Burgruine in Itzehoe, Deutschland.
Burg Esesfeld war eine fränkische Niederungsburg, die 809 n.Chr. auf Befehl Kaiser Karls des Großen errichtet wurde und einen über sechs Meter hohen Erdringwall mit schützendem Graben aufwies.
Die 809 n.Chr. als erste fränkische Befestigung in Nordelbien erbaute Burg Esesfeld ging der Hamburger Hammaburg voraus und widerstand 817 n.Chr. erfolgreich einem Angriff der Dänen und Abodriten.
Die Burg diente als wichtige Basis für die Christianisierungsbemühungen in Norddeutschland und unterstützte die Missionstätigkeit nach der Gründung des Klosters Welanao um 822-823 n.Chr.
Archäologische Ausgrabungen begannen in den 1920er Jahren und setzten sich bis in die 1980er Jahre fort, obwohl umfangreicher Sand- und Kiesabbau sowie Eisenbahnbau die ursprünglichen Reste stark beschädigt haben.
Diese Befestigung stellt die früheste fränkische Militärpräsenz nördlich der Elbe dar und markiert den Beginn der karolingischen Expansion in sächsische Gebiete und dänisches Grenzland.
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