Burg Friedelsheim, Burgruine in Rheinland-Pfalz, Deutschland
Schloss Friedelsheim ist eine rechteckige Niederungsburg, die ab 1575 zum Renaissanceschloss ausgebaut wurde. Erhalten sind nur wenige Mauerreste und der etwa 16 Meter hohe Burgturm, der 1986/87 mit Außentreppe, neuem Dach und Aussichtsplattform restauriert wurde. Vom Schloss sind zudem Portale, Mauerreste und Teile des breiten Grabens sichtbar.
Die Burg wurde erstmals 1418 dokumentiert und wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer. Französische Truppen zerstörten die Anlage 1794 während der Koalitionskriege erheblich.
Die Mennonitenkirche auf dem Burggelände wurde 1836–1838 erbaut und 2004 umfassend saniert und umgebaut. Ein Wohngebäude im Burgbereich dient der Mennonitengemeinde heute als Pfarrhaus. Die Kirche steht mitten in den Ruinen, sodass Gottesdienst und mittelalterliches Mauerwerk denselben kleinen Ort teilen.
Das Bauwerk wurde 1986 saniert und erhielt eine externe Treppe sowie ein neues Dach für Besucher. Der Aufstieg zur Plattform erfordert Trittsicherheit, und die Aussicht lohnt sich bei klarem Wetter besonders.
Der heute rund 16 Meter hohe Turm wurde 1986/87 restauriert und erhielt dabei eine Außentreppe, ein neues Dach und eine Aussichtsplattform. Im Burgbereich wurde 1836–1838 eine Mennonitenkirche erbaut, die 2004 umfangreich saniert und umgebaut wurde; ein Wohngebäude dient der Mennonitengemeinde heute als Pfarrhaus.
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