Burg Sonnenberg, Mittelalterliche Burg in Sonnenberg, Deutschland
Burg Sonnenberg ist eine mittelalterliche Burgruine auf einem Bergsporn oberhalb des Rambachtals im Wiesbadener Stadtteil Sonnenberg. Von der Anlage sind Teile der Stadtmauer, Befestigungsmauern und ein markanter Turm erhalten geblieben.
Die Burg wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts von den Nassauer Grafen Heinrich II. und Robert IV. errichtet, um Wiesbaden gegenüber den Herren von Eppstein zu sichern. Im Laufe der Zeit verlor die Anlage ihre Funktion als Verteidigungsbau und verfiel zunehmend.
Der Turm der Burg beherbergt heute eine kleine Ausstellung zu Funden aus dem Mittelalter, darunter Alltagsgegenstände und Waffen aus der Zeit der Nassauer Herrschaft. Wer durch die erhaltenen Mauerreste geht, bekommt einen direkten Eindruck davon, wie eine solche Höhenburg einst aufgebaut war.
Die Burgruine ist von der Ortsmitte Sonnenbergs aus über ausgeschilderte Wege zu Fuß erreichbar, wobei der Aufstieg an einigen Stellen steil ist. Festes Schuhwerk empfiehlt sich, da der Untergrund uneben ist und die Wege nicht für Rollstühle geeignet sind.
Graf Adolf von Nassau, der 1292 zum König der Römer gewählt wurde, begann seinen politischen Aufstieg von dieser Burg aus. Er ist auch heute noch auf dem Wiesbadener Marktplatz mit einem Denkmal geehrt, das direkt auf seine Verbindung zur Region hinweist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.