Burgruine Kräheneck, Mittelalterliche Burgruine in Dillweißenstein, Deutschland.
Die Ruine Kräheneck ist eine Spornburg mit einer monumentalen Schildmauer, der ein Graben vorgelagert ist. Die Mauer erreicht bis zu zehn Meter Höhe und knapp vier Meter Breite und besteht aus gehämmerten roten Sandsteinquadern. Im abgewinkelten nördlichen Teil sind eine Kammer mit Schießscharte und eine Wendeltreppe erhalten; die Reste des südlichen Gegenstücks sind kaum noch zu erkennen.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert von den Herren von Weißenstein erbaut und 1194 erstmals als Creinegg urkundlich erwähnt. Knapp 300 Meter von der Ruine Weißenstein entfernt gelegen, hatte sie keine Wirtschaftsgebäude, was auf einen unvollendeten Bau schließen lässt. Renoviert wurde sie erstmals 1883, zuletzt 1972.
Der Ort zieht Besucher an, die sich für mittelalterliche Wehranlagen und lokale Geschichte interessieren. Die Ruinen dienten lange Zeit als Treffpunkt für Feste und gesellschaftliche Anlässe in der Region.
Die Ruine liegt im Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein, knapp 300 Meter Luftlinie von der tiefer gelegenen Burgruine Weißenstein entfernt. Die Schildmauer erreicht zehn Meter Höhe und knapp vier Meter Breite, vorgelagert ist ein Graben. Die letzte Renovierung erfolgte 1972.
Seitlich des Halsgrabens zeigt eine auffällige Stufung, wo die Steine für die Mauer gebrochen wurden. Die Mauer besteht aus gehämmerten roten Sandsteinquadern. Bereits im Verzeichnis der Baudenkmäler des Amtsbezirks Pforzheim von 1936 ist die Kräheneck als Baudenkmal verzeichnet.
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