Burgruine Weißenstein, Mittelalterliche Burgruine in Dillweißenstein, Deutschland.
Burg Rabeneck sind Ruinen einer Höhenburg bei Dillweißenstein, deren Steinmauern und Strukturelemente aus dem Mittelalter stammen. Die erhaltenen Wandteile lassen die ursprüngliche Grundform und Anordnung der Befestigung erkennen.
Die Burg Weißenstein wurde um 1240 von den Herren von Weißenstein erbaut, die sie bis 1295 bewohnten; sie stand als Lehen der Markgrafen von Baden. Nach 1444 ging das Lehen an die Herren von Kaltental, von Ehingen und von Neuhausen, Ende des 16. Jahrhunderts an Martin von Remchingen. 1649 kaufte ein Bürger die Ruine und nutzte sie mit amtlicher Genehmigung als Steinbruch; erst 1855, als der badische Staat die Reste erwarb, wurde die Ausschlachtung gestoppt.
Der Name Rabeneck ist nicht historischen Ursprungs: Vor 1835 war ausschließlich Burg Weißenstein gebräuchlich, und die Ruine hat weder mit der Burg Rabeneck noch mit dem gleichnamigen Patriziergeschlecht zu tun. Seit 1958–1959 beherbergt die Anlage eine Jugendherberge; heute wird die durch Neubauten ergänzte Ruine auch als Gaststätte genutzt.
Die Ruinen sind über markierte Wanderwege von Dillweißenstein aus erreichbar, auf denen Informationstafeln die Burg erklären. Der Aufstieg ist steil, sodass man festes Schuhwerk und Zeit für den Fußweg einplanen sollte.
Der Name Rabeneck ist nicht historischen Ursprungs: Vor 1835 war ausschließlich Burg Weißenstein gebräuchlich, und die Ruine hat weder mit der Burg Rabeneck noch mit dem gleichnamigen Patriziergeschlecht zu tun. Ein 1958 verfüllter Gewölbekeller wurde beim Neubau 1995 bis 1996 wieder freigelegt und integriert.
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