Burgruine Liebeneck, Mittelalterliche Burgruine in Würm, Deutschland
Burg Liebeneck steht als Ruine auf einem Bergkamm über dem Würmtal und zeigt einen 30 Meter hohen Bergfried mit erhaltenen Mauern. Die Anlage folgt der typischen Struktur einer mittelalterlichen Höhenburg mit Wehrbauten, die sich dem Gelände anpassen.
Die Burg entstand im 12. Jahrhundert und wurde 1236 erstmals urkundlich erwähnt, als sie von den Herren von Weißenstein an Markgraf Rudolf von Baden überging. Später diente sie dem Geschlecht der Markgrafen von Baden als Residenz bis zum frühen 16. Jahrhundert.
Auf dem Burghügel treffen sich heute Wanderer und Naturfreunde, die die Aussicht auf das Würmtal nutzen. Der Ort verbindet die Geschichte adeliger Herrschaft mit dem modernen Bedürfnis nach Naturerlebnis.
Die Ruine ist nur über Waldwege erreichbar, darunter der Ostweg-Wanderpfad, und bietet wenige flache Abschnitte. Eine Informationstafel vor Ort erklärt die Anlage und hilft Besuchern, die verschiedenen Bereiche zu verstehen.
Im Krieg von 1692 wurden Teile der Burg bewusst zerstört, um zu verhindern, dass Unbefugte sie als Zuflucht nutzten. Diese gezielte Beschädigung prägt das Aussehen der Ruine noch heute.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.