Burg Mainau, Barockschloss auf der Insel Mainau, Bodensee, Deutschland.
Mainau Schloss ist eine Barockanlage auf einer Insel im Bodensee, die 1746 erbaut wurde und einen Palastkirche sowie formale Gartenanlagen umfasst. Die gesamte Insel ist mit Gaerten bedeckt, die sowohl mediterrane als auch exotische Pflanzen enthalten, und bildet eine zusammenhangende Landschaft aus Architektur und Vegetation.
Die Anlage wurde von der Deutschordenskommende genutzt, bis die Napoleonischen Reformen die Kontrolle veranderten und der Grossherzog Friedrich I. von Baden 1853 das Gelaende als Sommerresidenz erwarb. Unter seiner Familie entwickelte sich die Insel durch gezielt angelegte Gaerten zu einem bedeutenden Ort der Horticultur.
Das Schloss steht im Mittelpunkt von Gärten, die verschiedene Klimazonen nachbilden und von Besuchern als Ort der Entspannung und Erkundung genutzt werden. Die Pflanzenvielfalt prägt das Gesicht des Ortes und zieht Menschen an, die gerne zwischen exotischen Gewächsen spazieren.
Das Gelaende ist mit Gehwegen gut verbunden und laesst sich zu Fuss erkunden, wobei man zwischen verschiedenen Gartenabschnitten wechseln kann. Die beste Zeit zum Besuch haengt von den Pflanzen ab, die man sehen moechte: Fruehling fuer Blueten, Sommer fuer tropische Pflanzen und Herbst fuer Farbveraenderungen.
Auf dem Gelaende wachsen Riesenmammutbaeume, die bereits ueber 150 Jahre alt sind und in Europa ungewoehnlich sind. Ausserdem beherbergt die Insel eines der groessten Schmetterlingshauser Deutschlands, wo man hunderte Arten in ihrer natuerlichen Umgebung beobachten kann.
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