Dankeskirche Wedding, Moderne Kirche in Wedding, Deutschland.
Die Dankes-Kirche am Weddingplatz ist eine evangelische Kirche, die von 1970 bis 1972 von Fritz Bornemann erbaut wurde und aus einer Saalkirche mit Gemeinderäumen besteht. Der Sakralbau auf vieleckigem Grundriss ist ein Stahlbeton-Skelettbau mit Außenwänden aus Sichtbeton. Zwischen den versetzt angeordneten Wandscheiben liegen verglaste Eingangshallen, deren senkrechte Fensterbänder den Kirchraum von der Seite belichten; auf dem dem Platz zugewandten Giebel sitzt ein Metallkreuz, in den die Glockenstube integriert ist.
Das ursprüngliche Gebäude wurde zwischen 1882 und 1884 mit 1200 Plätzen erbaut, erlitt jedoch während des Zweiten Weltkriegs erhebliche Schäden und wurde 1949 abgerissen. Der heutige Bau entstand später als moderner Neubau, um die Gemeinde mit einem völlig neuen architektonischen Ansatz zu bedienen.
Der Name Dankeskirche verweist auf die Votivkirche, die nach den missglückten Attentaten von 1878 auf Kaiser Wilhelm I. geplant wurde. Ab 2007 diente das Bauwerk als Jugendkirche, später nutzte die syrisch-orthodoxe Kirchengemeinde St. Izozoel die Kirche und erwarb sie in Erbpacht; am 18. August 2019 wurde sie zur Mor-Izozoel-Kirche geweiht.
Die Kirche steht am Weddingplatz im Berliner Ortsteil Wedding (Bezirk Mitte) auf vieleckigem Grundriss, mit einer verglasten Eingangshalle zwischen den Bauteilen. Seit dem 18. August 2019 ist sie als Mor-Izozoel-Kirche der syrisch-orthodoxen Gemeinde geweiht, die sie in Erbpacht erworben hat; Besuche richten sich daher nach der Nutzung dieser Gemeinde und nicht nach protestantischen Gottesdienstzeiten.
Die beiden Glocken der Glockenstube wurden 1970 von Petit & Gebr. Edelbrock gegossen, im selben Jahr, in dem der Bau begann. Die Glockenstube ist in den dem Weddingplatz zugewandten Giebel mit aufgesetztem Metallkreuz eingebaut; die Glocken hängen also nicht in einem eigenen Turm, sondern in der Fassade zur Platzseite.
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