Das verfluchte Jungfernloch, Höhle nahe Eisenach, Deutschland.
Das verfluchte Jungfernloch ist eine Höhle, die sich an der Ostseite eines Hügels etwa 500 Meter südlich der Wartburg in dem Tal namens Kälbergrund öffnet. Die Öffnung ist von außen sichtbar und bildet den Zugang zu einem Hohlraumsystem, das in die Hügelformation hineinführt.
Die ersten dokumentierten Berichte über die Höhle stammen aus einer 1795 in Eisenach veröffentlichten Sammlung von Volkserzählungen. Der Schriftsteller Ludwig Bechstein übernahm die Geschichte später in sein bedeutendes Sagenwerk und half damit, die Legende im deutschen Kulturgedächtnis zu verankern.
Die Höhle trägt den Namen einer alten Sage, die sich um eine unglückliche junge Frau rankt, die in der lokalen Überlieferung verankert ist. Der Ort ist bis heute ein Anziehungspunkt für Menschen, die sich für Volksmärchen und regionale Geschichten interessieren.
Die Höhle ist auf markierten Wanderwegen von Eisenach aus erreichbar, wobei die Wartburg als Orientierungspunkt dient. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und die Gegend vor dem Besuch auf Zugänglichkeit überprüfen, da Wetterbedingungen die Wege beeinflussen können.
Nach einer regionalen Überlieferung soll alle sieben Jahre der Geist einer jungen Frau am Eingang erscheinen, die ihr goldenes Haar kämmt und Tränen vergießt. Diese wiederkehrende Legende hat die Höhle zu einem bekannten Ort für diejenigen gemacht, die sich für übernatürliche Geschichten und lokale Mythen interessieren.
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