Dorfkirche Marienfelde, Romanische Kirche in Marienfelde, Berlin, Deutschland.
Die Dorfkirche Marienfelde ist eine Feldsteinkirche mit Turm an der Westseite und einem halbrunden Chor im Osten. Das Gebäude hat breite Fenster, die bei einem Umbau im 16. Jahrhundert vergrößert wurden, um mehr Licht hereinzulassen.
Das Gebäude entstand um 1230 als Feldsteinkirche und wurde bei der Reformation grundlegend verändert. Die damalige Umgestaltung mit größeren Fenstern spiegelt die neuen Glaubensgrundsätze wider, die mehr Helligkeit und Offenheit bevorzugten.
Die Kirche zeigt handwerkliche Details aus verschiedenen Epochen, die man beim Umhergehen entdeckt. Die Taufschale von 1629 und die Buntglasfenster von Georg Lippmann aus den 1950ern prägen den Innenraum und erzählen von den Menschen, die hier gebetet haben.
Der Ort ist zu Fuß erreichbar und liegt in einem ruhigen Wohngebiet mit Parkplätzen in der Nähe. Besucher sollten beachten, dass der Zugang davon abhängt, ob gerade Veranstaltungen stattfinden, und es hilfreich ist, die Öffnungszeiten vorher zu prüfen.
Die Kirche wurde aus Feldsteinen gebaut, die von Gletschern hinterlassen wurden und dem Gebäude ein raues Aussehen geben. Eine kleine Kapelle aus dem 14. Jahrhundert an der Südseite dient heute als Sakristei und zeigt, wie ältere Teile in spätere Umbauten integriert wurden.
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