Flugabwehrlehrregiment 6, Militärisches Ausbildungsregiment in Lütjenburg, Deutschland
Das Flugabwehrlehrregiment 6 war ein Ausbildungsverband des Heeres zur Flugabwehr mit Standort in Lütjenburg, Schleswig-Holstein. Der Verband war mit Waffensystemen wie dem Flakpanzer Gepard und der Stinger-Rakete ausgerüstet und führte Lehr- und Gefechtsübungen durch.
Der Verband wurde am 31. August 1956 als Panzerflugabwehrartilleriebataillon 3 in Schleswig aufgestellt und erhielt im Laufe der Jahrzehnte mehrfach eine neue Bezeichnung. Im Jahr 2007 erhielt er schließlich den Namen Flugabwehrlehrregiment 6, was den Wandel der deutschen Heeresluftabwehr widerspiegelte.
Das Regiment erhielt 1983 die Fahne des Landes Schleswig-Holstein, ein Zeichen seiner Verbundenheit mit der Region und ihren Traditionen. Diese Anerkennung spiegelt die Bedeutung wider, die die Einheit für das lokale Selbstverständnis hatte.
Da es sich um einen Militärstandort handelt, ist der Zugang in der Regel eingeschränkt und ohne vorherige Genehmigung nicht möglich. Es empfiehlt sich, vorab zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen ein Besuch möglich ist.
Das Regiment wurde 1983 mit der Landesfahne Schleswig-Holsteins ausgezeichnet, eine seltene Ehrung, die sonst kaum einer militärischen Einheit zuteil wird. Darüber hinaus rückte der Verband bei den Hochwasserkatastrophen von 1997, 2002 und 2006 zur Hilfeleistung aus und zeigte damit einen Einsatz weit jenseits des eigentlichen Ausbildungsauftrags.
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