Ehemaliges Dominikanerkloster, Dominikanerkloster in Düsseldorf, Deutschland.
Das Dominikanerkloster an der Herzogstraße war ein Klosterkomplex mit einer Kirche aus Backstein, Sandstein-Elementen, Basaltlava-Fundamenten und Tuffstein-Gewölben. Die Anlage prägte das Erscheinungsbild eines zentralen Bereichs Düsseldorfs.
Der Bau des Klosters begann 1860, doch die Dominikanermönche mussten das Gebäude 1875 während des Kulturkampfes verlassen und kehrten erst 1887 zurück. Diese Zeit der Unterbrechung prägte die Geschichte der Gemeinschaft.
Die Dominikaner wirkten in der Gemeinde von Sankt Andreas mit religiösen Angeboten, Seelsorge und sozialen Diensten für die Düsseldorfer Innenstadt. Ihr Wirken prägte das geistliche Leben der Gegend über viele Jahrzehnte hinweg.
Die Anlage existierte bis 1973 und wurde dann abgerissen, um Platz für ein Bankgebäude zu schaffen. Heute ist der ursprüngliche Ort des Klosters durch die moderne Bebauung geprägt.
Die Klosterkirche wurde 1890 vom Erzbischof von Köln geweiht und folgte einem Entwurf des berühmten Wiener Dombaumeisters Friedrich von Schmidt. Diese architektonische Verbindung zu Wien machte die Kirche zu einem besonderen Bauwerk der Stadt.
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