Edo-Wiemken-Denkmal, Grabdenkmal in der Stadtkirche Jever, Deutschland
Das Edo-Wiemken-Grabmal in der Stadtkirche Jever ist ein weißes Marmorsarkophag mit Verzierungen, das unter einem zweistöckigen Holzbaldachin ruht. Die Struktur wird von geschnitzten Säulenfiguren getragen, die das Ganze in der Kirche prägen.
Das Monument wurde in den 1560er Jahren von Maria von Jever als Ehrenmal für ihren Vater in Auftrag gegeben, den letzten Herrscher der Grafschaft Jever. Die Arbeiten stammen von einem künstlerisch bedeutsamen Handwerker und zeugen von der politischen Macht dieser Familie.
Die Holzarbeiten zeigen figürliche Darstellungen, die verschiedene menschliche Tugenden verkörpern und den Rang des Verstorbenen unterstreichen. Diese Schnitzereien wurden von einem Künstler aus dem Antwerpener Kulturkreis gestaltet und prägen bis heute das Aussehen des Monuments.
Das Monument ist während der Öffnungszeiten der Kirche frei zugänglich und kann ohne Anmeldung besichtigt werden. Die Kirche liegt zentral in Jever und ist zu Fuß leicht erreichbar.
Das Denkmal überstand zwei Kirchenbrände in den Jahren 1728 und 1959, weil es hinter einer Schutzwand verborgen war. Diese zufällige Lage rettete das Kunstwerk vor vollständiger Zerstörung und bewahrte es für nachfolgende Generationen.
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