Entdeckung der Kernspaltung, Wissenschaftlicher Entdeckungsort am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin, Deutschland.
Die Entdeckung der Kernspaltung ist ein wissenschaftlicher Durchbruch, der im Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin stattfand. Die Labore befanden sich in einem mehrstöckigen Forschungsgebäude mit Räumen für radiochemische Analysen und Messinstrumente zur Identifizierung von Elementen nach der Bestrahlung.
Am 17. Dezember 1938 entdeckten Otto Hahn und Fritz Straßmann, dass Uranatome sich in leichtere Elemente wie Barium spalten, als sie mit Neutronen beschossen wurden. Lise Meitner, die kurz zuvor aus Deutschland geflohen war, half wenige Wochen später dabei, die physikalische Erklärung für diesen Prozess zu liefern.
Die chemische Forschungsarbeit an diesem Ort veränderte, wie Wissenschaftler über Atomkerne denken, und führte zu neuen Erkenntnissen über Energiefreisetzung. Heute erinnern mehrere Gedenktafeln in Berlin an die Experimente, die hier stattfanden und Physik und Chemie für immer verknüpften.
Das ursprüngliche Institut steht nicht mehr, doch Informationstafeln in der Gegend markieren den historischen Standort. Wer sich für Wissenschaftsgeschichte interessiert, kann nahegelegene Archive und Museen besuchen, die Dokumente und Instrumente aus der Zeit zeigen.
Die Forscher erkannten zunächst nicht, was sie gefunden hatten, und brauchten Tage, um zu akzeptieren, dass ein Uran-Atom tatsächlich in zwei Teile zerbrochen war. Die Nachricht verbreitete sich so schnell, dass Physiker in anderen Ländern das Ergebnis innerhalb weniger Wochen reproduzierten und bestätigten.
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