Gebäudekomplex Rost- und Silberlaube, Universitätsgebäude in Dahlem, Deutschland.
Die FU-Rostlaube ist ein Gebäudekomplex der Freien Universität Berlin, der aus zwei Geschossen besteht und verschiedene Departments miteinander verbindet. Das Bauwerk umfasst Hörsäle, Seminarräume und eine bedeutende Bibliothek für Philologie, die als Zentrum für wissenschaftliche Arbeit dient.
Das Gebäude wurde 1963 von den Architekten Candilis, Josic, Woods und Schiedhelm nach einem Wettbewerb entworfen und war ein experimentelles Projekt für das Institut für Philologie. Die Bauweise und das Konzept prägten später die Entwicklung des Hochschulcampus in Dahlem.
Der Name 'Rostlaube' kommt von der speziellen Stahlverkleidung des Gebäudes, die eine natürliche Rostschicht entwickelt hat und dem Bauwerk ein charakteristisches Aussehen gibt. Besucher bemerken sofort diese rötlich-braune Oberfläche, die das Gebäude von anderen Universitätsbauten in der Umgebung unterscheidet.
Das Gebäude ist von mehreren Seiten zugänglich und kann während der Geschäftszeiten besucht werden, wobei Eingänge an verschiedenen Straßen vorhanden sind. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Universitätsbetrieb handelt und die Nutzung der Räume entsprechend eingeschränkt sein kann.
Der Gebäudekörper ist mit Cor-Ten-Stahl verkleidet, einem speziellen Material, das absichtlich eine natürliche Rostoberfläche bildet, ohne zu korrodieren. Diese Wahl war in den 1960er Jahren für Universitätsbauten ungewöhnlich und zeigt den innovativen Ansatz der Architekten.
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