Schloss Wäscherburg, Mittelalterliche Festung in Wäschenbeuren, Deutschland.
Das Wäscherschloss ist eine mittelalterliche Burg in Wäschenbeuren, die auf einem Hügel oberhalb des Beutentals liegt und von Steinmauern, Türmen und befestigten Gebäuden geprägt wird. Der Burghof mit seinen restaurierten Bauten beherbergt heute ein Museum, das die Geschichte der Anlage zugänglich macht.
Die Burg wurde zwischen 1220 und 1250 errichtet und taucht erstmals 1271 in einer Urkunde über einen Streit zwischen dem Kloster Lorch und dem Ritter Konrad dem Wascher auf. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer, bevor sie schließlich restauriert und als Museum erschlossen wurde.
Der Name geht auf den 1271 urkundlich genannten Ritter Konrad der Wascher zurück, dessen Beiname wohl vom Waschbach im Welzheimer Wald stammt; 1380 nannte sich ein Rechberger „Konrad zu Weschenburg“, die erste Nennung des heutigen Namens. Lange war die Burg Sitz eines vorderösterreichischen Vogtes für Wäschenbeuren, seit 1977 liegt sie an der Straße der Staufer.
Das Museum ist saisonal geöffnet, daher lohnt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen. Die Lage auf einem Hügel macht den Zugang zu Fuß etwas anspruchsvoller, besonders für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Die Feierlichkeiten zum Titel „Schloss des Jahres“ fanden am 28. Mai 2011 im Wäscherschloss statt, das neu gestaltete Museum wurde am 14. April 2011 eingeweiht. Die im September 2010 begonnenen Umbaumaßnahmen veranschlagte das Land Baden-Württemberg mit 500.000 Euro; dabei wurden das Treppenhaus durch Glasfronten getrennt, im Obergeschoss ein Rettungsschlauch eingebaut und im Erdgeschoss ein Café eingerichtet.
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