Barbarossakirche, Kirche in Baden-Württemberg
Die Barbarossakirche St. Jakobus ist eine Kirche des 15. Jahrhunderts in Hohenstaufen und besteht aus Stein mit gotischen Merkmalen wie Spitzbögen und detailliertem Mauerwerk. Das Gebäude zeigt an seiner Westseite Wappensymbole von adeligen Familien und wichtigen Herrschern aus der mittelalterlichen Zeit, die in die Fassade eingemeißelt sind.
Ein früherer Sakralbau stand an dieser Stelle, bevor die jetzige Kirche Ende des 15. Jahrhunderts erbaut wurde. Ab 1859 wurde sie umgestaltet, um die Geschichte der Hohenstaufen-Dynastie und Kaiser Friedrich I. Barbarossa zu würdigen, als der Pfarrer Eduard Keller eine Bewegung zur Bewahrung dieser regionalen Geschichte gründete.
Die Barbarossakirche St. Jakobus trägt ihren Namen nach Kaiser Friedrich I. Barbarossa, einem mittelalterlichen Herrscher, dessen Vermächtnis die Region prägte. Die Gemeinde versammelt sich bis heute in diesem Ort, um ihre verbundene Geschichte mit den Hohenstaufen und ihrer Herrschaft zu ehren.
Die Kirche kann derzeit von innen nicht besucht werden, ist aber von außen jederzeit zugänglich und einsehbar. Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe und im Dorf, was einen Besuch während eines Spaziergangs oder Tagesausflugs bequem macht.
Ein Buntglasfenster zeigt zwei Szenen: Soldaten mit modernen Waffen verhaften Jesus im Garten Gethsemane, während ein anderer Teil die einfache Kirchengemeinde darstellt, die sich gegenseitig hilft. Diese Fenster wurden vom Künstler Walter Kohler geschaffen, der häufig aktuelle Ereignisse und Glaubensaspekte in seinen religiösen Kunstwerken reflektierte.
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