ExRotaprint, Kulturdenkmal in Gesundbrunnen, Deutschland.
ExRotaprint ist eine Gebäudegruppe mit modernistischen Merkmalen wie einer Ecktürme, Schmetterllingsdächern und weiß verputzten Fassaden, kombiniert mit vereinfachten Ziegelstrukturen. Die Anlage verteilt sich über die Gottschedstraße und Bornemannstraße und bildet ein zusammenhängendes Ensemble aus der Nachkriegszeit.
Der Ort entstand als Fabrik für die Rotaprint-Gesellschaft und erhielt seine heutige architektonische Form in den 1950er Jahren. Nach dem Konkurs des Unternehmens 1989 wurden die Gebäude 1991 unter Denkmalschutz gestellt.
Der Komplex dient heute als Zentrum für künstlerische Aktivitäten, in dem Künstler arbeiten und regelmäßig Ausstellungen stattfinden. Diese Nutzung gibt dem Ort eine lebendige Rolle im Berliner Kulturleben.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, wenn man durch die benachbarten Straßen schlendert und die verschiedenen Gebäude vom Straßenniveau aus betrachtet. Es gibt vor Ort gastronomische Angebote, die Besucher zwischen ihren Erkundungen nutzen können.
Architekt Klaus Kirsten schuf das Hauptgebäude mit großen Glasflächen, die es wie ein Theater wirken lassen. Diese ungewöhnliche Glasgestaltung war für eine Fabrik aus den 1950er Jahren bemerkenswert innovativ.
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