Entenschnabel, Ehemaliges Grenzgebiet in Glienicke/Nordbahn, Deutschland
Der Entenschnabel Glienicke ist eine ehemalige Grenzregion, die etwa 570 Meter weit in Berliner Gebiet hineinragt und an ihrer breitesten Stelle durchschnittlich 120 Meter breit ist. Das Gebiet wird durch die Straße Am Sandkrug mit Berlin verbunden und läuft parallel zur Oranienburger Chaussee.
Dieses Grenzgebiet entstand durch die politischen Teilungen des 20. Jahrhunderts und wurde zwischen 1961 und 1989 zu einem Symbol der Trennung. Während dieser Zeit gruben Menschen Tunnel unter dieser Region, um von Ost nach West zu fliehen.
Der Name Entenschnabel stammt von der charakteristischen Form dieses Gebiets, die wie ein Schnabel in Berlins Territorium hineinragt. Besucher können heute noch die ungewöhnliche Gestalt des Landstrichs erkennen, die diesem Platz seinen Namen gegeben hat.
Der Ort ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar über die Straße Am Sandkrug, wobei die Route an Gedenkplatten entlang der B96 führt. Der Zugang zu diesem Grenzgebiet ist einfach, aber der Boden kann je nach Jahreszeit unterschiedliche Bedingungen aufweisen.
An der schmalsten Stelle misst das Gebiet nur 50 Meter Breite und bildet damit eine geografisch ungewöhnliche Landzunge. Diese extreme Verengung macht die Besonderheit dieser Grenzregion unmittelbar sichtbar.
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