Karnap, Industrieller Stadtteil im Norden von Essen, Deutschland
Karnap ist ein Stadtteil im Norden Essens nördlich der Emscher und erstreckt sich über mehrere Quadratkilometer mit Wohngebieten und Industrieanlagen. Der Bereich zeigt eine Mischung aus Wohnhäusern und gewerblichen Flächen, die das Gesicht des Viertels prägen.
Die erste Erwähnung Karnaps geht auf das Jahr 1332 zurück, und das Gebiet war Teil der Gemeinde Altenessen, bevor es 1929 in Essen eingemeindet wurde. Die Entwicklung wurde stark durch den Kohlebergbau und die daraus entstandene Industrialisierung geprägt.
Die Zeche Mathias Stinnes prägte die Entwicklung der Gemeinschaft, führte zur Entstehung von Arbeitersiedlungen und etablierte den industriellen Charakter des Stadtteils.
Der Stadtteil ist gut mit Essens Verkehrsnetz verbunden, mit der Straßenbahnlinie U11 und mehreren Buslinien im Bereich Boyer Strasse als Zentrum. Wer das Gebiet erkunden möchte, kann von diesen Haltestellen aus leicht zu den Wohnvierteln und Industrieflächen gelangen.
An der Stelle eines früheren Kohlebergwerks entstand später eine Müllverbrennungsanlage, die heute eines der größten Industriegebäude des Viertels darstellt. Diese Umwandlung zeigt, wie sich der Industriecharakter des Gebiets im Laufe der Zeit verändert hat.
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