Heilig-Kreuz-Kirche, Filialkirche im neuromanischen Stil in Gladbeck, Deutschland.
Die Heilig Kreuz-Kirche ist ein Gotteshaus mit Romanik-Revival-Stil in Gladbeck und besticht durch sein charakteristisches zehneckiges Kuppeldach. Das Bauwerk steht als Beispiel für religiöse Architektur aus dem frühen 20. Jahrhundert in der Region Nordrhein-Westfalen.
Der Bau entstand zwischen 1912 und 1914 nach Entwürfen des Kölner Architekten Otto Müller-Jena und wurde im April 1915 geweiht, wobei Verzögerungen durch den Ersten Weltkrieg entstanden waren. Die Kirche prägt seitdem das religiöse Leben in Gladbeck als bedeutendes Beispiel der frühen Architekturmoderne.
Die Bleiglasfenster in diesem Gotteshaus wurden von der Werkstatt W. Derix geschaffen und zeigen die vier Evangelisten mit aufwendiger Handwerkskunst. Diese farbigen Fenster prägen das Innenleben des Raums und erzählen biblische Geschichten für jeden Besucher sichtbar.
Der Zutritt ist für Besucher normalerweise während der Gottesdienstzeiten möglich, wobei es ratsam ist, vorher Informationen zur Öffnung einzuholen. Das Innere lässt sich am besten in ruhigen Momenten erkunden, wenn nicht gerade eine Messe stattfindet.
Im Jahr 2012 wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, aus dem ein Fastentuch der Künstlerin Claudia Merx hervorging, das die Kreuzigungsgruppe im Inneren verdeckt. Dieses Kunstwerk bietet einen unerwarteten Blick auf zeitgenössische religiöse Gestaltung in einem historischen Kirchenraum.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.