Kunstmuseum Gelsenkirchen, Kunstmuseum in Gelsenkirchen, Deutschland
Das Gelsenkirchen Kunstmuseum zeigt eine Sammlung, die sich vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart erstreckt, mit Klassischer Moderne und etwa 3000 Drucken und Zeichnungen. Der Bestand umfasst Werke verschiedener Stilrichtungen und ermöglicht einen Überblick über künstlerische Entwicklungen mehrerer Generationen.
Die Sammlung wurde in den 1920er Jahren begründet, erlitt aber erhebliche Verluste während des Zweiten Weltkriegs, als etwa 200 Werke von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden. Diese Konfiskationen spiegeln die ideologischen Anschauungen der Zeit wider und prägen das Verständnis der heutigen Sammlung.
Das Museum beherbergt die größte städtische Sammlung von kinetischer Kunst in Deutschland mit über 80 internationalen Werken, die Bewegung und Rotationen zeigen. Besucher können sehen, wie diese Kunstobjekte funktionieren und welche physikalischen Prinzipien ihre Bewegungen antreiben.
Das Museum liegt an der Horster Strasse 5-7 und bietet kostenlosen Eintritt von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr an. Dieses offene Zeitfenster ermöglicht es vielen Menschen, unabhängig von ihrem Einkommen oder ihrer Planung, die Ausstellungen zu besuchen.
Eine Glasbrücke verbindet das 1984 errichtete Gebäude von Architekt Albert E. Wittig mit der historischen Villa Pöppinghaus und schafft einen architektonischen Übergang zwischen Epochen. Diese Verbindung ermöglicht es Besuchern, zwei völlig unterschiedliche Baustile zu erkunden, ohne das Gelände zu verlassen.
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