Halde Oberscholven, Bergehalde in Gelsenkirchen, Deutschland
Die Halde Oberscholven ist eine Bergkippe im Ruhrgebiet, die sich etwa 140 Meter über die Talsohle erhebt und 202 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Der Berg besteht aus Abraum der Kohleförderung und ist heute ein Landmarkenort mit Aussichtsplatz.
Die Halde sammelten Abraummaterial von drei Zechen zwischen 1966 und 1987 an, was die Bergbautätigkeit in dieser Zeit dokumentiert. Nach Ende der Förderung wurde der Berg zu einer Landschaft umgestaltet und mit neuen Funktionen ausgestattet.
Das Gipfelkreuz oben auf dem Berg ist Treffpunkt für religiöse Zusammenkünfte der lokalen Gemeinde St. Josef. Diese Versammlungen prägen das geistliche Leben in der Gegend und zeigen, wie die Haldenlandschaft zu einem Ort der Gemeinschaft geworden ist.
Die Halde ist zu Fuß erreichbar und bietet oben Ausblick auf die Umgebung, wobei der Aufstieg recht steil ausfallen kann. Der Berg wird von Besuchern vor allem bei gutem Wetter genutzt und ist ganzjährig zugänglich.
Ein großes Bergungsrad aus der Bergbauzeit ist teilweise in den Boden des Gipfels eingelassen und erinnert an die industrielle Vergangenheit. Ein Sendemast von 60 Metern Höhe teilt sich den Platz oben und versorgt die Region mit Telekommunikationsdiensten.
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