Zeche Bergmannsglück, Kohlebergwerk mit Denkmalschutz in Gelsenkirchen, Deutschland
Das Bergmannsglück war eine Kohlemine in Gelsenkirchen mit zwei Förderschächten und verschiedenen Industriegebäuden, die typisch für die Bergbauanlagen des Ruhrgebiets sind. Die Anlage umfasste neben den Schächten mehrere Nebengebäude und Infrastruktureinrichtungen, die den Betrieb einer modernen Förderanlage ermöglichten.
Die Grube wurde 1905 eröffnet und entwickelte sich zu einer bedeutenden Kohleförderanlage der Region. Mit dem Bau einer Kokerei 1909 erweiterte sich die Produktion, bis dieser Teil 1929 geschlossen wurde und der Bergbau noch bis 1961 fortgesetzt wurde.
Der Ort trägt den Namen 'Bergmannsglück', was 'Miners' Fortune' bedeutet und die Hoffnungen der Bergleute auf erfolgreiche Schichten widerspiegelt. Heute erinnern die Gebäude an die Arbeitsbedingungen und die Menschen, die in dieser Industrie tätig waren.
Der Standort ist heute Lagerfläche für ein Grünflächenverwaltungsunternehmen, wobei einige Nebengebäude zugänglich bleiben. Besucher sollten vorher erkundigen, ob Besichtigungen möglich sind, da die aktuelle Nutzung den Zutritt einschränken kann.
Der frühere Bereich der Kokerei wurde 2020 in einen Stadtteilpark umgestaltet und bietet Einwohnern einen Ort zum Entspannen und Spielen. Diese Umwandlung zeigt, wie industrielle Orte neues Leben erhalten und der Gemeinschaft dienen können.
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