Sieben-Schmerzen-Kapelle, Katholische Kapelle im Westerholter Wald, Deutschland
Die Sieben-Schmerzen-Kapelle ist eine Kirche in Westerholter Wald mit weißen verputzten Wanden, einem pyramidenformigen, mit Ziegeln gedeckten Dach und abgeschragten Ecken. Das quadratische Gebaude steht inmitten eines Waldes und wirkt durch seine schlichte Eleganz.
Die Grafin Henrika von Aschebroick zu Schönebeck grundete die Kapelle 1723, und nach einem schweren Sturm 1940 erfolgte 1948 eine Restauration. Das Gebaude hat so eine lange Geschichte von Bestand und Erneuerung.
Die Kapelle ist ein Ort für regelmäßige Andachten und Prozessionen, wobei die jährliche Hagelwallfahrt am zweiten Sonntag nach Fronleichnam ein besonderes Ereignis darstellt. Besucher können die Atmosphäre dieser religiösen Versammlungen im Freien erleben.
Das Gebaude liegt im Wald, daher sollten Besucher bequeme Schuhe und bei schlechtem Wetter angemessene Kleidung mitbringen. Eine Taschenlampe kann bei weniger hellen Tageszeiten hilfreich sein, um den Weg zu finden.
Neben der Kapelle verlauft der Via-Matris-Weg mit sieben Granitstelen, auf denen Bronzeflachschnitte Marias Schmerzen darstellen und sich uber etwa 70 Meter erstrecken. Diese Kunstweg schafft einen meditativen Raum zwischen Natur und Religion.
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