Halde Rungenberg, Bergehalde in Gelsenkirchen, Deutschland
Die Halde Rungenberg ist eine Bergehalde in Gelsenkirchen, bestehend aus zwei pyramidenförmigen Schüttungen, die das flache Ruhrgebiet weithin überragen. Auf dem oberen Plateau sind noch originale Gleise der Grubenbahn erhalten, die einst zum Abtransport des Förderguts genutzt wurden.
Die Halde entstand aus dem Abraum der Zeche HUGO und wuchs im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem der markantesten Punkte im Gelsenkirchener Stadtbild heran. Nach dem Ende des Bergbaus wurde das Gelände schrittweise in ein Naherholungsgebiet umgewandelt.
Auf dem Gipfel des Rungenbergs steht eine Lichtinstallation aus dem Jahr 1992, die nachts leuchtende Kreuze in den Himmel projiziert und weithin sichtbar ist. Für viele Bewohner des Ruhrgebiets ist dieses Licht ein vertrauter Anblick, der die Verbindung zwischen Bergbaugeschichte und heutiger Alltagskultur sichtbar macht.
Die Halde kann von mehreren Seiten aus bestiegen werden, wobei die Wege unterschiedlich steil sind. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Pfade bei Nässe rutschig werden können.
Die beiden Schüttungen der Halde haben unterschiedliche Neigungswinkel, was auf verschiedene Aufschüttungsphasen zurückzuführen ist und den Hügeln ihre ungewöhnliche Form gibt. Dieser Unterschied ist beim Aufstieg gut spürbar, da die Wegneigung auf der einen Seite deutlich steiler ist als auf der anderen.
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