Schloss Brohleck, Mittelalterliche Burg in Brohl-Lützing, Deutschland.
Schloss Brohleck ist eine steinerne Burganlage in L-Form, die auf einem Hügel über dem Rhein in Brohl-Lützing, Deutschland, liegt. Das Hauptgebäude verbindet massive Steinteile mit Fachwerkabschnitten, und mehrere Flügel zeugen von Umbauten aus verschiedenen Epochen.
Die Anlage wurde 1325 erstmals als fortalitium Brule erwähnt und gehörte damals Erzbischof Balduin von Trier. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte sie den Besitzer mehrfach und kam unter anderem in die Hände der Familie Metternich.
Das Schloss liegt auf einem Felsvorsprung über dem Rheintal und ist von den Wanderwegen der Umgebung aus gut sichtbar. Sein markanter Umriss aus Stein und Fachwerk gehört seit Jahrhunderten zum Bild des Tals.
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz, und ein Besuch des Geländes ist in der Regel nur bei besonderen Veranstaltungen oder mit vorheriger Genehmigung möglich. Es empfiehlt sich, vorab Informationen einzuholen, bevor man eine Anreise plant.
In den 1940er Jahren diente das Schloss als Führerinnenschule des Reichsarbeitsdienstes. Später wurde es auch als Sammelstelle für Menschen aus der Region genutzt, bevor diese während des Krieges deportiert wurden.
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