St. Marien, Barocke Pfarrkirche in Bad Breisig, Deutschland.
St. Marien ist eine barocke Pfarrkirche in Bad Breisig mit einem einzelnen Kirchenschiff und einem Glockenturm auf der Nordseite. Das Gebäude kombiniert barocke Formensprache mit älteren gotischen Elementen wie Strebepfeilern und Kreuzgewölben.
Die erste urkundliche Erwähnung einer Pfarrkirche in Breisig stammt aus dem Jahr 1041, als das Kloster St. Florin in Koblenz das Patronatsrecht innehatte. Seitdem hat sich der Ort als religiöses Zentrum entwickelt und wurde mehrfach umgestaltet.
Der Name St. Marien verweist auf die Verehrung der Jungfrau Maria, die in diesem Kirchenraum seit Jahrhunderten einen zentralen Platz einnimmt. Die barocke Ausstattung mit ihren kunstvoll gestalteten Altären erzählt von der religiösen Bedeutung dieses Ortes für die Gemeinde.
Das Gebäude ist das ganze Jahr über für Besucher geöffnet und bietet die Möglichkeit, die architektonischen Besonderheiten und Kunstwerke zu erkunden. Es werden regelmäßig Gottesdienste abgehalten, daher sollten Besucher die Kirchenzeiten beachten.
Die Kirche beherbergt drei Glocken in ihrem Turm, von denen die älteste aus dem Jahr 1400 stammt und damit mehr als zwei Jahrhunderte älter ist als die heutige Struktur. Diese antike Glocke zeigt, dass an dieser Stelle bereits früher eine Kirche stand und ihre Bedeutung über Generationen hinweg bewahrt wurde.
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