Fürstenberg, Hügelgipfel in Xanten, Deutschland.
Fürstenberg ist ein bewaldeter Hügel südöstlich von Xanten mit einer Höhe von etwa 75 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gelände wird von verschiedenen Wanderwegen durchzogen, die durch Laubwaldbereiche mit Buchen, Eichen, Eschen und Kastanien führen.
Ein römisches Legionslager namens Vetera wurde am südlichen Hang des Berges 13 v. Chr. gegründet und markiert die frühe römische Militärpräsenz in der Region. Später entwickelte sich der Berg zu einem Zentrum monastischen Lebens mit einer Klosteranlage, deren Spuren noch heute sichtbar sind.
Das Gelände der ehemaligen Fürstenberg-Klosteranlage beherbergt heute die 1671 errichtete Kreuzkapelle und das Haus Fürstenberg am Standort des alten Klosterhofs. Diese Orte zeigen, wie der Berg über Jahrhunderte als Ort der Andacht und des Zusammenlebens geprägt wurde.
Zwei Radwege führen zum Gipfel, einer von Birten und einer von Xanten aus, mit durchschnittlichen Steigungen um 3,5 Prozent. Die Wanderpfade sind auch gut für Fußgänger geeignet, und der Wald bietet Schatten auf dem ganzen Weg nach oben.
Ein 47 Hektar großes Naturschutzgebiet beherbergt grüne Spechte, Nachtigallen und mehrere Fledermausarten, die nachtaktiv durch das Blätterdach fliegen. Diese Tierpopulationen heben die Stelle als biologisch wertvollen Waldlebensraum hervor.
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