Benediktinerpropstei, später Zisterzienserinnenkloster Fürstenberg, Mittelalterliches Kloster bei Xanten, Deutschland
Kloster Fürstenberg ist ein ehemaliges Benediktiner- und später Zisterzienserinnenkloster in der Nähe von Xanten mit einer Kapelle, die noch heute sichtbar ist. Der Ort liegt auf einer Anhöhe, von der aus man über die Rheinlandschaft blicken kann.
Das Kloster wurde 1116 als Benediktinergemeinschaft gegründet und wechselte 1259 zur Zisterzienserinnenordnung. Nach Zerstörungen während des Krieges im 16. Jahrhundert wurde es nicht wiedererrichtet.
Das Kloster war über Jahrhunderte hinweg ein Ort, an dem Frauen Bildung erhielten und Entscheidungen trafen, was für damalige Zeiten bemerkenswert war. Die Nonnen prägten die Gegend durch ihre Arbeit und ihren Einfluss auf das Leben der umliegenden Gemeinden.
Die Kapellenreste liegen entlang markierter Wanderwege in der offenen Landschaft, die leicht zugänglich sind. Der beste Besuchszeitpunkt ist bei trockenem Wetter, da die Wege durch ländliches Gelände führen.
Die Nonnen mussten nach einem Überfall während des kriegerischen Konflikts im 16. Jahrhundert in ein anderes Kloster fliehen. Diese unerwartete Vertreibung endete das religiöse Leben am ursprünglichen Standort für immer.
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