KZ Fürstengrube-Todesmarsch, Gedenkweg in Schleswig-Holstein, Deutschland.
Der Todesmarsch von Fürstengrube war eine 1945 erzwungene Evakuierung von Häftlingen aus einem Konzentrationslager, deren Route durch Schleswig-Holstein führte. Die Route kann heute über mehrere Orte verfolgt werden, wo Gedenksteine und Informationstafeln an die Ereignisse erinnern.
Im Januar 1945 wurden über 1200 Häftlinge aus dem Konzentrationslager Fürstengrube evakuiert und zogen unter extremen Winterbedingungen nach Norden. Die Gruppe endete schließlich an der Ostsee, wo Überlebende auf Schiffe verladen wurden.
Zahlreiche Gedenksteine markieren den Weg mit Inschriften, die bestimmte Ereignisse an jedem Standort dokumentieren.
Besucher können die Route zu Fuß erkunden und die verschiedenen Gedenkstätten in Orten wie Ahrensbök besichtigen. Vor dem Besuch ist es hilfreich, sich einen Überblick über die Strecke zu verschaffen, da die Orte über mehrere Kilometer verteilt sind.
Der Marsch endete an der Ostsee, wo Überlebende auf das Schiff Cap Arcona verladen wurden, das später von britischen Truppen angegriffen wurde. Dieses Finale ist ein oft übersehener Teil der Geschichte, verbunden mit einer weiteren Tragödie auf See.
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