Vorwerkpark, Landschaftspark in Wuppertal, Deutschland
Die Parkanlage Vorwerk ist ein 5,8 ha großer Landschaftspark im Wuppertaler Stadtteil Barmen, nahe den Barmer Anlagen. Zum unteren Teil gehören ein ehemaliger Steinbruch, der als Felsengarten mit Goldfischteich gestaltet wurde, eine Grotte mit Wasserfall und ein Badeteich mit Pumpenhaus am Murmelbach. Der östliche Eingang aus dem Barmer Wald ist durch einen 50 Meter langen Laubengang auf einer Stützmauer gestaltet, mit einem schmiedeeisernen Tor, in das die Jahreszahl 1895 eingearbeitet ist.
Adolf Vorwerk, Gründer des Unternehmens Vorwerk, legte den Privatpark neben seiner Villa Emma ab dem frühen 20. Jahrhundert an; Villa und der älteste Teil, der Laubengang, stammen von 1895. Um 1907 wurde der Steinbruch unter Beteiligung des Baumschulisten Nissen zum Rhododendronpark umgestaltet. Die Villa war bis 1959 bewohnt und wurde später abgerissen. 1993 ließ die Familie den zugewachsenen Park durchforsten, 2003 wurde er offiziell geöffnet.
Um 1907 wurde der Steinbruch zum Rhododendronpark umgestaltet, an dessen Gestaltung der Wuppertaler Baumschulist und Züchter Nissen beteiligt war; bis zu sechs Gärtner sollen hier beschäftigt gewesen sein. 1950 wurden neue Rhododendren und winterharte japanische Azaleen um den neu angelegten Goldfischteich gesetzt. Anlässlich einer Begehung durch die Deutsche Rhododendron-Gesellschaft im Jahr 1964 wird der Park erwähnt.
Der östliche Eingang aus dem Barmer Wald, der ursprüngliche Zugang von der Villa, führt über einen 50 Meter langen Laubengang auf einer Stützmauer; ein schmiedeeisernes Tor schützt dort einen Treppenzugang zum Barmer Wald, darüber ist ein Mauerstein mit der Jahreszahl 1895 eingearbeitet. Der untere Teil liegt im Naturschutzgebiet Murmelbachtal, und Bänke an den Aussichtspunkten des Wegenetzes laden zum Ausruhen ein. Etwa 300 Meter nordwestlich steht der Toelleturm mit Aussichtsplattform.
Der östliche Eingang aus dem Barmer Wald, der ursprüngliche Zugang von der Villa, ist mit einem 50 Meter langen Laubengang auf einer Stützmauer gestaltet. Ein schmiedeeisernes Tor schützt dort einen Treppenzugang zum Wald, über dem ein Mauerstein die Jahreszahl 1895 trägt. Die Bruchsteinmauer war ursprünglich die Grenze zu den Anlagen des Verschönerungsvereins.
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