Fritz-Hüser-Institut, Literaturmuseum und Institut im Stadtteil Lütgendortmund, Deutschland.
Das Fritz-Hüser-Institut ist ein Ort für Forschung und Archivbestände zur Literatur der Arbeiterbewegung und Industriekultur in Deutschland. Hier finden Besucher über 40.000 Bücher und Materialien aus verschiedenen Jahrhunderten, die von Arbeitern, über Arbeiter und für Arbeiter geschrieben wurden.
Die Institution entstand 1973 auf Grundlage einer privaten Sammlung, die ein Stahlarbeiter namens Fritz Hüser ab 1923 zusammentrug. Seine Leidenschaft für die Dokumentation von Arbeiterliteratur wurde zur Basis für das Institut, das heute existiert.
Das Institut zeigt regelmäßig Ausstellungen zur Arbeiterliteratur und Industriekultur, die zeigen, wie Schriftsteller aus der Arbeitswelt ihre Erfahrungen aufgeschrieben haben. Die Sammlung spiegelt wider, wie wichtig diese Geschichten für das Verständnis des Alltags von Industriearbeitern sind.
Das Institut ist in der Nähe des Westfalenpark in Dortmund gelegen und für Besucher zugänglich, die sich für Arbeiterliteratur und Archive interessieren. Es empfiehlt sich, vor einem Besuch zu prüfen, ob Materialien für die Forschung vorgesehen sind oder ob gerade Ausstellungen stattfinden.
Das Institut bewahrt 120 literarische Nachlässe von Schriftstellern auf, die fast alle aus der Arbeiterbewegung stammten. Diese besonderen Sammlungen von persönlichen Dokumenten, Manuskripten und Briefen bieten tiefe Einblicke in das Leben dieser Autoren.
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