Mühlsteinhöhle, Höhle nahe Gerolstein, Deutschland
Die Mühlsteinhöhle ist ein Höhlensystem in vulkanischem Gestein, das mit mehreren Gängen und Kammern durchzogen ist. Im Inneren findet man noch unvollendete Mühlsteine und zeigen die Abbaustätten die lange Geschichte der Steingewinnung.
Der Abbau begann im 13. Jahrhundert, als Arbeiter Mühlsteine aus dem vulkanischen Gestein mit Holzkeilen und einfachen Werkzeugen heraustrenaten. Über Jahrhunderte war dies eine wichtige Einnahmequelle für die Region bis der Betrieb schließlich eingestellt wurde.
Der Steinbruch prägt bis heute das Bild der Gegend und erinnert an die handwerkliche Tradition der Mühlsteingewinnung. Besucher können an den Wänden noch die Spuren dieser alten Arbeit erkennen.
Festes Schuhwerk mit guter Bodenhaftung ist wichtig, da die Wege rutschig sein können und der Boden uneben ist. Eine Taschenlampe hilft beim Erkunden der dunkleren Bereiche und macht das Erlebnis sicherer und angenehmer.
Die vulkanische Rasse behält ihre Schärfe, da ständig neue, raue Oberflächen entstehen, wenn Minerale auswittern. Dies machte das Material ideal für Mühlsteine, die eine scharfe Mahlfläche brauchten.
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