Willibaldsburg, Mittelalterliche Burg in Eichstätt, Deutschland.
Willibaldsburg ist eine Burg auf einem Hügel oberhalb von Eichstätt, die von zwei markanten Türmen und Renaissancebauwerken geprägt ist. Die Anlage bietet Museumsräume, Befestigungsanlagen aus verschiedenen Epochen und Aussichtspunkte über das Altmühltal.
Der erste Befestigungsbau entstand um 1070 auf dem Hügel, wurde dann im 14. Jahrhundert unter den Fürstbischöfen grundlegend erweitert und zu ihrer Residenz umgebaut. Diese Umgestaltung machte die Burg zum wichtigsten Sitz der geistlichen Herrscher in der Region.
Die Burg war jahrhundertelang der Sitz der Fürstbischöfe von Eichstätt und prägt bis heute das Gesicht der Stadt. Besucher spüren diese enge Verbindung zwischen Burg und Stadt, wenn sie vom Burggelände auf die Dächer und Gassen hinabblicken.
Die Burg ist auf Wegen über den Hügel zu Fuß erreichbar, und an einem halben Tag lässt sich der gesamte Komplex mit den Museen durchlaufen. Festes Schuhwerk ist ratsam, da es auf den alten Treppen und Wegen steil und uneben werden kann.
Im Burggarten wachsen Pflanzen nach Vorlagen aus alten botanischen Büchern aus dem 17. Jahrhundert, die zeigen, welche Arten die Fürstbischöfe einst angebaut haben. Dieser Garten wirkt wie ein begehbares Stück Gartengeschichte.
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